ParodontologieLaut Vierter Deutscher Mundgesundheitsstudie (DMS IV) ist die Zahl der Parodontalerkrankungen bei Erwachsenen und Senioren seit 1997 um 26,9 bzw. 23,7 Prozentpunkte gestiegen. Unter den Erwachsenen leiden aktuell zirka 52,7 Prozent unter mittelschweren und 20,5 Prozent unter schweren Formen der Parodontitis. Bei Senioren sind 48,0 Prozent von einer mittelschweren und 39,8 Prozent von einer schweren Erkrankung betroffen. Laut Guinness Buch der Rekorde 2001 gilt die Parodontitis damit als Volkskrankheit Nummer Eins. Ein aMMp-8-Früherkennungstest ermöglicht in der Parodontologie die zeitnahen Kontrolle des Therapieerfolgs, dokumentiert den Status vor der Therapie und weist den Therapieerfolgs bereits nach zwei bis drei Wochen nach. Der Test kann auch zur Früherkennung aufflammenden Gewebeabbaus einsetzt werden. Bei Risikopatienten wird eine Testanwendung zweimal jährlich im Rahmen des routinemäßigen Recalls bei Verdacht auf refraktären Verlauf, zur Absicherung eines entzündungsfreien Zustandes und vor Applikationen regenerativer Maßnahmen im Parodont, z.B. Membranen, Schmelz-Matrix-Proteinen oder Knochenersatzmaterialien empfohlen. Der Test kann zur erfolgreichen Parodontitis-Prophylaxe, zum Parodontitis-Screening und -Monitoring in das Recall-System der Praxis integriert werden.
Ein aMMP-8- Früherkennungstest misst bereits eine beginnende Enzymaktivität – eine Entzündung kann so einfach und sicher diagnostiziert werden. |
Der PerioMarker®
von Chlorhexamed weist versteckte Entzündungen und damit das Risiko von parodontalem Gewebeabbau nach, bevor klinische Zeichen sichtbar werden.
Mehr lesenaMMP-8 baut Gewebe ab
Ein aMMP-8-Schnelltest kann insbesondere bei Risikogruppen helfen, bisher unentdeckte parodontale Entzündungen anzuzeigen.
Mehr lesenDie wenigsten Patienten wissen,
dass eine Entzündung im Mund das Risiko für schwerwiegende Erkrank-ungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Diabetes signifikant erhöhen
kann.


